Volksschule Tiefgraben / St. Lorenz

Wir haben ihr System im zweiten Semester der dritten Klasse eingesetzt, was sich organisatorisch als sehr geschickt erwiesen hat, da in der dritten Klasse noch mehr Zeit ist und man in der vierten Klasse mit den Hausübungen oder auch einzelnen Wiederholungen aus den 10 kleinen Fingerlein weitertrainieren kann bzw. das Erlernte nochmals festigt und die Fingerfertigkeit verbessert. Wir, das ist eine Integrationsklasse mit 25 Kindern, davon 8 Integrationskinder und eine Regelklasse mit 24 Kindern.

Für die Erarbeitung der 10 kleinen Fingerlein Module haben wir uns für die ersten drei Einheiten zwei Unterrichtsstunden Zeit genommen, danach genügte eine. Diese Stunden haben wir aus dem Topf der Deutsch-, Sachunterricht- oder Zeichenstunden genommen.
Von den Kindern wurde das Programm zum Großteil sehr gut aufgenommen, besonders die netten Geschichten und die gleich bleibende Struktur.

Auch zu Hause wurde fleißig trainiert, natürlich unter Aufsicht und mit Unterstützung von Seiten der Eltern.
Teilweise haben wir uns von den Kindern in der Schule einzelne Übungen zeigen lassen, denn man hat immer ein paar Spezialisten darunter, denen man auf die Finger schauen muss! Da ist der Übersichtsplan besonders wertvoll, weil man so kein Kind übersehen kann!

Aus unseren Erfahrungen heraus, würden wir es bei unserem nächsten Durchgang wieder so gestalten, weil wir Lehrer und auch die Eltern davon überzeugt sind, dass die Kinder dadurch in den weiterführenden Schulen einen Vorteil haben und legastene, rechtschreibschwache oder motorisch beeinträchtigte Schüler eine Alternative zur Schreibschrift haben, besonders im Hinblick auf die Schularbeiten! Eventuell würden wir mit den schwächeren Schülern langsamer vorgehen und mehr Wiederholungen durchführen.

Mit freundlichen Grüßen
die Lehrer der VS-Tilo

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